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Adenostyles Alliariae

Adenostyles alliariae

Der Graue Alpendost (Adenostyles alliariae) (Syn.: A. albifrons) ist eine Art aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae).

Beschreibung

Die roten Blüten sind in Körbchen zusammengefasst, welche wiederum zu einem doldig-rispigen Gesamtblütenstand vereinigt sind. Die mehrjährige krautige Pflanze wird ca. 60 bis 150 Zentimeter hoch. Die Blütezeit ist von Juli bis August. Der Stängel ist oben behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet.

Vorkommen

Grauer Alpendost kommt auf stickstoffreichen, kalkarmen, basenreichen Böden in Bergwäldern und Hochstaudenfluren vor. Er findet sich im Alpenvorland und in den Alpen zwischen 1000 und 2000 Meter NN, in Schluchtwäldern kommt er bis 2100 Meter vor. Außerhalb des Alpenraumes tritt er nur als Eiszeitrelikt auf. Kategorie:Korbblütengewächse Kategorie:Alpenflora

Familie (Biologie)

Die Familie (lateinisch: Familia) ist eine hierarchische Stufe der biologischen Systematik. Sie steht zwischen den Hauptrangstufen Ordnung und Gattung. Direkt über der Familie kann die Überfamilie stehen, unter ihr die Unterfamilie (lateinisch:Subfamilia). In der Zoologie besteht die Konvention, dass der wissenschaftliche Familienname auf -idae endet (z. B. Laufkäfer: Carabidae). In der Botanik dagegen endet die Familienbezeichnung meist auf -aceae (zum Beispiel Korbblütengewächse: Asteraceae). Vielfach leiten sich ihre Bezeichner von besonders bekannten Gattungen der Familie ab (zum Beispiel bei den Liliengewächsen Liliaceae), aber auch morphologische Besonderheiten der Familie können namensgebend sein (so bei den Lippenblütengewächsen Labiatae). Kategorie:Taxonomie als:Familie (Biologie) ms:Famili

Blüte

Eine Blüte ist ein Spross begrenzten Wachstums, dessen Organe im Dienste der generativen Fortpflanzung stehen. Dieser Definition folgend haben manche Farnartige (Farnartige bitte nicht mit Farne verwechseln) schon Blüten, echte Blüten treten jedoch erst bei den Samenpflanzen = Spermatophyta auf. 2. Erklärungsversuch: Blüte ist ein Kurzspross mit begrenztem Wachstum, der an zumeist gestauchten Internodien umgestaltete Blätter trägt, die der geschlechtlichen Fortpflanzung dienen. Meist sind die Blüten vom vegetativen Teil des Sprosses deutlich abgesetzt. Die Blüten sind für die Samenpflanzen (Spermatophyta = Angiospermae + Gymnospermae) so charakteristisch, dass man die Samenpflanzen früher auch als Blütenpflanzen (Anthophyta) bezeichnet hat. Jedoch besitzen viele Vertreter der Bärlappe und Schachtelhalme Sporophyllstände, die der Definition der Blüte durchaus genügen.

Morphologie der Blüten der Bedecktsamer

Eine idealisierte Blüte besteht aus modifizierten Blättern, die in Kreisen von außen nach innen in folgender Reihenfolge angeordnet sind:
- Kelchblätter (Kelch, Calyx),
- Kronblätter, Blütenblätter (Blumenkrone, Corolla, Corolle, Korolle),
- Staubblätter (Androecium, Androeceum), es sind meistens zwei Kreise von Staubblättern vorhanden,
- Fruchtblätter (Gynoeceum), sie bilden den Stempel und dieser besteht aus Narbe, Griffel und Fruchtknoten (oder Fruchtbauch),
- und dem Blütenboden der ein umgebildeter Teil der Sproßachse ist. Wichtige Bestimmungsmerkmale der Blüten sind:
- Rückbildung (Reduzierung) eines oder mehrerer der fünf Blütenblattkreise.
- Einzelne Blütenteile frei oder verwachsen (Choripetal - Sympetal).
- Symmetrieachse: zygomorph oder radiär. Blüten kommen meist in Mehrzahl an einer Pflanze vor; bei der Pflanzenbestimmung spielt neben dem Aufbau der Blüten auch die Farbe und die Form des Blütenstandes eine Rolle.

Funktion

Die Funktion der Blüte ist es, die Befruchtung einer männlichen Keimzelle (Pollen) mit einer weiblichen Keimzelle (Eizelle) zu ermöglichen, wodurch eine Zygote entsteht, aus der sich wiederum der pflanzliche Embryo entwickelt. Diese Befruchtung ist Teil des Lebenszyklus eines sich geschlechtlich fortpflanzenden Organismus. Nach der Befruchtung reift ein Samen heran, daraus entsteht eine neue Pflanze. Die Samen sind in der Regel in Früchten eingebettet.

Blütenmerkmale als Grundlage der botanischen Systematik

Die wesentlichen Merkmale der Blüte bei der Bestimmung der Pflanzen sind ihre Symmetrie und die Anzahl ("Zähligkeit") der Blätter in den einzelnen Blütenblattkreisen. Des Weiteren kommt selbstverständlich noch die Farbe der Blütenblätter, insbesondere der Kronblätter hinzu, wobei diese stärker variieren kann als die beiden vorgenannten Merkmale. Die Stellung des Fruchtknotens in Bezug auf den Blütenboden ist ebenfalls ein unveränderliches Merkmal der Blütenpflanzen (Angiospermae). In Einzelfällen können typische Sonderbildungen der Blütenblätter vorkommen, häufig sind zum Beispiel Nektar-sezernierende Honigblätter. Da die von Carl von Linné begründete Pflanzensystematik genau auf den morphologischen Blütenmerkmalen aufbaute, lassen sich zumindest die Familien der Blütenpflanzen allein mit den genannten Merkmalen auseinanderhalten. Man unterscheidet nach Symmetrieformen:
- radiärsymmetrische oder radiäre Blüten
- spiegelsymmetrische oder bilaterale Blüten
- monosymmetrische oder zygomorphe Blüten
- asymmetrische Blüten ohne erkennbarer Symmetrie Siehe auch: Blütenformel Kategorie:Pflanzenmorphologie ja:花

Blütenstand

Mit Blütenstand oder Infloreszenz wird eine Zusammenfassung von Blüten bei Samenpflanzen (Spermatophyta) bezeichnet. Die Anordnung der Blüten auf einer Blütenstandsachse kann sehr unterschiedlich sein. Vorteil für die Pflanzen ist dabei, dass sie Bestäuber besser anlocken können als wenn sie einzeln stehen würden. Als einfache Infloreszenzen werden Blütenstände ersten Grades bezeichnet. Bei ihnen sitzen die Blüten direkt oder auf einem Stiel an der Hauptachse. Die Stiele, sofern vorhanden, verzweigen sich nicht. Bei zusammengesetzten Infloreszenzen sind die Blüten durch eine weitere Ebene der gleichen Struktur ersetzt. So ist eine Doppeltraube eine Traube, deren Blüten durch eine Traube ersetzt wurde. Dies kann sich in der neuen Verzweigungsebene wiederholen, aber stets nur mit der zu Grunde liegenden Struktur.

Blütenstände


- Einfache Infloreszenzen
  - Einzelblüte, bei manchen Arten sind die Blüten eines Blütenstandes bis auf eine reduziert.
  - Dolde
  - Traube
  - Ähre
  - Kolben
  - Köpfchen
  - Körbchen
- Partialinfloreszenzen
  - Doppeltraube
  - Doppelähre
  - Doppeldolde
  - Doppelköpfchen
  - Rispe
- Andere
  - Thyrsus
  - Spirre
  - Wickel
  - Schraubel
  - Kätzchen
  - Trugdolde

Siehe auch

Blattstellung

Weblinks


- [http://www.uni-vechta.de/institute/biologie/samenpflanzen8.htm www.uni-vechta.de/institute/biologie/samenpflanzen8.htm]
- [http://www.amleto.de/pflanzen/fachbegr/21_bluet2.htm Blütenstandstypen nach Rothmaler] Kategorie:Pflanzenmorphologie ja:花序

Krautige Pflanze

Krautige Pflanzen sind alle Pflanzen, die nicht verholzen. Es gibt einjährige, zweijährige und mehrjährige krautige Pflanzen. Bei den mehrjährigen (mehrjährige und ausdauernde Pflanzen sind ähnliche Begriffe, allerdings gibt es bei den mehrjährigen: plurienne Pflanzen und perennierende Pflanzen) krautigen Pflanzen kommen sowohl immergrüne (zum Beispiel viele tropische Pflanzen) vor, als auch Pflanzen, die auf Grund von ungünstigen Klimabedingungen - Kälte und/oder Trockenheit - die ungünstige Jahreszeit in Speicherorganen überdauern und einen großen Teil oder alle grünen, oberirdischen Teile absterben lassen und dann wieder neu austreiben, wenn die Bedingungen für neues Wachstum wieder günstig sind. Im gärtnerischen Sprachgebrauch werden mehrjährige krautige Pflanzen auch als Stauden bezeichnet. Üblicherweise bezeichnet man mehrjährige tropische immergrüne Pflanzen nicht als Stauden. Bei Kletterpflanzen gibt es auch krautige und verholzende Taxa. Problem ist, dass im täglichen Sprachgebrauch diese Begriffe oft nicht in ihre engeren Bedeutung verwendet werden. In diesem Zusammenhang ist der Begriff "Kräuter" am schwammigsten, und Kräuter bedeutet eigentlich nicht dasselbe wie krautige Pflanzen. Im Gegensatz dazu stehen mehrjährige verholzende Pflanzen wie Bäume und Sträucher.

Pflanzentypen

Krautige Pflanzen gibt es bei folgenden Lebensformen:
- Kryptophyten = Geophyten
- Hemikryptophyten
- Hygrophyten
- Therophyt Kategorie:Pflanzentyp

Stängel

Die Sprossachse ist ein Begriff der Botanik und bezeichnet (neben der Wurzel und dem Blatt) eines der drei Grundorgane des Kormophyten. Die Sprossachse (umgangssprachlich auch Stängel, Stamm, Ast, Zweig usw.) vermittelt zwischen der Wurzel und den Blättern und ist diesen immer zwischengeschaltet. Sie ist ein Organ, welches sich im Zuge des Landgangs der Embryophyten entwickelt hat und der Stabilisierung sowie als Transportorgan für die Wasser-, Nährstoff- und Assimilatleitung dient. Die Sprossachse kann anatomisch wie morphologisch vielerlei Metamorphosen unterliegen. Beispielsweise kann sie krautig sein oder verholzend, windend oder aufrecht, sie kann als Assimilationsorgan (Kakteen) vorliegen oder extrem reduziert sein (Zwiebel) Kategorie:Pflanzenmorphologie (plantedel)]]

Alpenvorland

Als Alpenvorland bezeichnet man die flachen oder hügeligen Regionen rund um die Alpen. In der Schweiz bezeichnet der Begriff Voralpen einen der fünf geografischen Räume des Landes, genauer gesagt den Übergang vom leicht hügeligen Mittelland zum Gebirgsraum der Alpen. Außerhalb der Schweiz sind die Begriffe "Voralpen" oder "Voralpenland", die vor allem in den Medien zunehmend zu hören sind, irreführend, da sie topographisch irrelevant sind. Sie sollten aus Gründen der Klarheit vermieden werden.

Geologie

Das Alpenvorland ist geologisch ein randlicher Meerestrog der Alpen (Molassezone), in dem in der Tertiärzeit bis zu 5000 Meter mächtige Sedimente aus Ton ("Schlier", eine schiefrige, blaugraue Gesteinsart), Sand und Geröll abgelagert wurden. Seine heutige Gestalt verdankt es insbesondere den Eiszeiten.

Geschichte

Historisch betrachtet ist das Alpenvorland eine Region von besonderem Interesse, da an den Austritten von Flüssen aus den Alpen wegen der günstigen Lage an Transportwegen (Flusstäler), guten ebenen Böden und leicht verteidigbarem Randgebirge Städte gegründet wurden und sich gut entwickeln konnten. Beispiele wären Salzburg, Graz, Görz, Verona, und Mailand.

Einteilung

Nördliches Alpenvorland

Das nördliche Alpenvorland ist das in Österreich 10-50 km breite, nach Osten hin schmaler werdende 260 km lange Flach- und Hügelland zwischen Alpennordrand und Böhmischem Massiv. Es reicht von der unteren Salzach bis zum Tullnerfeld und umfasst Teile von Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich. Niederösterreich In Deutschland setzt sich das nördliche Alpenvorland als Bayerisches Alpenvorland südlich der Donau fort.

Alpenvorland im Osten und Südosten

Am Ostrand der Alpen, ab dem Leithagebirge, umfasst das Alpenvorland den Rand der Kleinen Puszta sowie die Hügelländer des südlichen Burgenlandes und der unteren Steiermark beiderseits der Grenze, um am Krainer Karst zu enden.

Südliches Alpenvorland

Das südliche Alpenvorland liegt fast vollständig in Italien und liegt am Rande der Poebene und deren Verlängerung im Osten an den Unterläufen von Etsch, Brenta, Piave, Tagliamento und Isonzo.

Schweiz

Die Schweizer Voralpen sind nicht mit dem Alpenvorland identisch. Die Voralpen sind hier die nördlichen Ausläufer der Alpen zum Schweizer Mittelland hin; der schweizerische Teil des Alpenvorlandes ist - geologisch wie topografisch - im Grunde genommen das Mittelland. Die Voralpen nehmen ca. 12% der Landesfläche ein. Neben Jura, Mittelland, Alpen und Alpensüdseite sind sie einer der fünf geografischen Gliederungsräume. Wie die Alpen markieren sie einen Bogen zwischen Südwesten und Nordosten der Schweiz. Eine genaue Begrenzung zu den Alpen und zum Mittelland ist schwierig. Anteil an den Voralpen haben die Kantone Waadt, Freiburg, Bern, Luzern, Zug, Ob- und Nidwalden, Schwyz, Zürich (Tössbergland), St. Gallen sowie das Appenzellerland, welches als charakteristische Voralpenregion gilt. Die Voralpen sind eine überwiegend ländliche, stark hügelige bis gebirgige Zone, die von der Landwirtschaft, insbesondere von der Viehzucht geprägt ist. Die höchsten Erhebungen erreichen immerhin 1500 - 2000 Meter über Meer. Bekannte Gipfel sind die Rigi und der Napf. Wichtige Städte in den Voralpen sind Luzern, St. Gallen und Thun. Der Voralpen-Express verbindet Luzern mit St. Gallen.

Weblinks


- Kategorie:Alpen Kategorie:Region in Bayern Kategorie:Region der Schweiz

Kategorie:Korbblütengewächse

In dieser Kategorie stehen Pflanzen aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Kategorie:Bedecktsamer ja:Category:キク科

Battle of Ohio

The Battle of Ohio usually refers a match-up in sports between teams in Cleveland, Ohio and Cincinnati, Ohio. This occurs for their Major League Baseball teams (Cleveland Indians vs. Cincinnati Reds) and their National Football League teams (Cleveland Browns vs. Cincinnati Bengals). Category:Ohio sports

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